Noch sechs Wochen – dann beginnen das größte Jazztreffen der Welt und das dazugehörige Festival. Vom 22. bis 25. April findet die jazzahead! auf dem Gelände der MESSE BREMEN und in diversen Spielstätten im Land Bremen statt.
Zum Festival mit mehr als 160 Konzerten werden rund 20.000 Besucher:innen erwartet. Wie immer gibt sich der Jazz in Bremen offen: Überschneidungen mit Folk, Soul und Pop, aber auch mit Kammermusik, Metal und Electronica zeigen die Vielseitigkeit der Szene.
Als Geschenk zum 20. Jubiläum gibt es für das Publikum erstmals einen zusätzlichen CLUBNIGHT-Abend: am Freitag, den 24. April, läuft sie wie gewohnt in Bremen, und am 25. April zusätzlich in Bremerhaven.
Das Leitungsduo Sybille Kornitschky und Götz Bühler hat heute das diesjährige Festival-Programm bei einer Pressekonferenz im Café Neo in der Bremer Innenstadt vorgestellt.
CLUBNIGHT: 2 Nächte, 1 Ticket, 45 Clubs
Das ganze Land Bremen wird am letzten April-Wochenende zum Live-Club. Unter dem Motto „Connecting Jazz Ports“ docken entlang der Weser neue Venues an die jazzahead! an, erstmals auch in Bremerhaven.
Aus den Partnerstädten Bremens (Danzig, Riga, Groningen) sind Bands rund um den historischen Marktplatz zu erleben, zum ersten Mal auch im St. Petri Dom. Dort eröffnen Pianist Andrii Pokaz aus der Partnerstadt Odessa zusammen mit e.s.t.-Drummer Magnus Öström und das Trio Bach Jazz aus Schweden die diesjährige CLUBNIGHT.
Partnerland Schweden
Die Skandinavier reisen in diesem Jahr mit einer Delegation von mehr als 150 Branchenvertreter:innen an. Als Partnerland bereichert Schweden das Festival mit mehr als 20 ausgesuchten Live-Acts. Zum Auftakt spielt die Norrbotten Big Band beim Grand Opening am 22.04. ein Konzert mit vielen Gästen, darunter schwedische Jazz-Stars und das gefeierte US-Fusion-Duo KNOWER.
Die beiden KNOWER-Mitglieder Genevieve Artadi und Louis Cole sind obendrein Podiumsgäste auf einem der Highlights des Fachprogramms, einem Branchentalk im Rahmen der Messe.
Showcases / German Jazz Expo / Jazz from Africa
Was ist Jazz 2026? Antworten geben die Bands der 38 Showcases, ausgewählt von internationalen Jurys, die in besonderem Maße auch das offene Musikverständnis der jüngeren Szene reflektieren. Zu den Showcase-Höhepunkten aus Deutschland zählen zweifellos das Quintett Expand der Komponistin/Sängerin Sara Decker – eine rein weibliche, international besetzte Band – sowie die energiegeladene Fusion-Band Re:Calamari oder Spoken Word-Jazz-Künstlerin Sorvina.
Götz Bühler betonte: „Die jazzahead! baut der hiesigen Szene Brücken in die wichtigsten Jazz-Märkte. Und sie hilft aufstrebenden Internationals, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Erstmals überhaupt werden beim Festival Bands aus dem Tschad und aus Togo auftreten.“
Zum dritten Mal legt die jazzahead! einen Schwerpunkt auf “Jazz from Africa”, darunter die Band von Kossi Mawun aus Togo. Der Voodoo-Drummer war die Entdeckung der Jury. Zuvor hatte er im Off-Programm eines Festivals in Dakar die anwesenden internationalen Programmmacher*innen von Beginn an begeistert.
Deutscher Jazzpreis
Anlässlich des Jubiläums kehrt der Deutsche Jazzpreis am 25.04. nach Bremen zurück. Die jazzahead! arbeitet inhaltlich enger mit dem international renommierten Preis zusammen. Bei einem der Panels wird Pianist Moses Yoofee, der mit seinem Trio bei der Preisverleihung auftritt, mit weiteren jungen Künstler:innen im Fachprogramm der Messe über die Musikszene und „Jazz aus Deutschland“ diskutieren.
Hier unsere Spotify-Playlist mit Songs aller beteiligten Showcase-Acts in der Reihenfolge ihrer Auftritte.
Gern vermitteln wir Interviews mit allen beteiligten Künstler:innen des Festivals.
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Bildmaterial zum Download finden Sie in unter folgenden Links:
Bild 1: Andrii Pokaz & Magnus Öström © Per Kristiansen
Bild 2: Sara Decker © Jeroen Truyen
Bild 3: Kossi Mawun © Enok Tsevi & Accra Jazz Festival
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