Der wochenlange Jury-Prozess ist beendet: Nun stehen die Bands fest, die vom 23. bis 25. April 2026 bei den 30- bis 45-minütigen Showcases im Rahmen der Messe jazzahead! spielen werden. Hier finden Sie die Liste online.
2026 bekommen Künstler:innen aus mehr als 20 Ländern die Chance, sich der Weltöffentlichkeit und tausenden Branchen-Profis in Bremen zu präsentieren.
Die 38 Showcases wurden von internationalen Jurys ausgewählt. Die 30 Stimmberechtigten sind selbst Kurator:innen und Veranstalter:innen. „Wir geben den Juror:innen nur essentielle Kriterien wie Gender, Diversität und territoriale Balance vor – stilistisch sind sie völlig frei. Schließlich haben auch die jazzahead! Teilnehmenden unterschiedliche Vorlieben und Booking-Gewohnheiten“, sagt Götz Bühler, als Stimme der jazzahead! in allen fünf Jurys vertreten.
So bildet die jazzahead!-Auswahl auch 2026 eine enorme Vielfalt ab. Latin, HipHop, Metal, Funk, Electronica, Singer-Songwriter-Jazz und Experimentelles finden Platz in dem Programm auf den beiden Bühnen in der Messehalle 7 und im angrenzenden Kulturzentrum Schlachthof.
Edin Bahtijaragic, Leiter des Victoriateatern in Malmö und Teil der siebenköpfigen Jury für das Partnerland Schweden, über seine Arbeit: „Mir war eine einzigartige Ausdrucksform auf der Bühne wichtig, und eine realistische Chance auf internationalen Erfolg. Außerdem: Wie gut kennen sich die Acts im Musikbusiness aus? Sind sie bereit, Branchen-Profis zu treffen und EPKs und anderes Material vorzubereiten? Müsste ich eine einzige Band hervorheben, wäre es Langendorf United. Es wird Zeit, dass die Welt diese wunderbare Band entdeckt!“
Von Stockholm bis Lomé: Vier Bands von 38
Langendorf United ist das Quintett der Stockholmer Saxophonistin Lina Langendorf. Die Bandleaderin hat nicht zuletzt während längerer Aufenthalte in Mali und Äthiopien ihren „funkified, psychedelic Ethio-jazz Fusion“ entwickelt.
Ähnlich schrankenlose Innovationskraft versprüht Knobil, das französischsprachige Chanson-Projekt der Schweizer Kontrabassistin und Sängerin Louise Knobil. Die Live-Performances ihres Trios zwischen Post-Bop und „Glitzer-Jazz“ genießen schon einen Ruf wie Donnerhall.
Im dritten Jahr des „Jazz from Africa“-Schwerpunktes ist die jazzahead! dabei, mit ihren Partnern ein pan-afrikanisches Netzwerk zu schaffen. 2026 spielen je eine Band aus Senegal und Südafrika in Bremen. Zum ersten Mal überhaupt gab es eine Bewerbung aus Togo. Schlagzeuger Kossi Mawun wird mit Sicherheit eine der großen Entdeckungen für das (Fach-)Publikum sein. Mit Vorbildern wie Art Blakey im Hinterkopf und einem ersten Auftritt vor Makaya McCraven verbindet er westafrikanische Percussion-Traditionen, Vodou-Rhythmen und Modern Jazz.
Die Bandbreite des deutschen Jazz dagegen zeigt die jazzahead! auch mit Künstler:innen, die sich selbst nicht vorrangig im Jazz sehen.
So wuchs die Berliner Sängerin Sorvina in New York City auf. Mit ihrem Quintett zitiert sie ihre Gospel-Wurzeln und kombiniert sie mit Elementen aus Neo-Soul und Rap.
Der jazzahead!-Auftritt der jungen Künstlerin unterstreicht die Attraktivität der Fachmesse für die gesamte deutsche Musik-Szene. Der Andrang zeigt aber auch, in welcher Situation sich die Branche befindet, in der Konzerte wichtiger denn je sind. Nie zuvor gab es so viele Bewerbungen von Acts mit Lebensmittelpunkt Deutschland: 175 Bands haben sich für eines von nur acht Showcases beworben. Gegenüber dem Vorjahr gab es starke Zuwächse: 82 % mehr bei den deutschen und 35 % mehr bei der Gesamtzahl der Bewerbungen (821 aus 43 Ländern).
Derweil sind die Daten aller 38 Bands beim Nachhaltigkeitstool CooProg Music angelegt. Die neue Green Touring-Plattform steht für effiziente und ökologische Konzerttourneen. Booker:innen in ganz Europa auf der Suche nach außergewöhnlichen Live-Acts für April 2026 können sich so unkompliziert an internationalen Touren beteiligen – ob in städtischen oder ländlichen Räumen.
Weitere Infos, Termine und Song-/Video-Material folgen Anfang Januar 2026.
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Sie möchten schon jetzt ein Interview mit den beteiligten Künstler:innen führen? Wir vermitteln gern.
Bitte akkreditieren Sie sich über das Akkreditierungsformular: https://jazzahead.de/press/#accreditation.
Tickets gibt es bei Nordwest Ticket in den Vorverkaufsstellen oder unter Telefon 0421 – 36 36 36 sowie über den eigenen Webshop. Außerdem sind die Karten erhältlich beim Ticket-Service in der Glocke (0421 – 33 66 99), im Pressehaus des Weser-Kurier, in allen regionalen Zeitungshäusern oder online unter https://jazzahead.de/.
Für Teilnehmende der jazzahead! 2026 ist der Zutritt zu den Showcase-Konzerten in der Messe-Registrierung inkludiert.
Bildmaterial zum Download finden Sie in unter folgenden Links:
Bild 1: Langendorf United © Magnus Bergström
Bild 2: Knobil © Pierre Daendliker
Bild 3: Kossi Mawun © Enok Tsevi & Accra Jazz Festival
Bild 4: Sorvina © Shannon Kone
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