jazzahead | 02.03.2023

Der Countdown zur jazzahead! 2023 läuft

Das Festivalprogramm steht!

CLUBNIGHT am Freitag: 1 Nacht 1 Ticket 30 Clubs – 36 Showcase-Konzerte auf dem Messegelände – Konzert des Deutschen Jazzpreises am Donnerstagabend – Musikalische Lesung mit Sebastian Koch am Samstag

Das Festivalprogramm der jazzahead! steht – und kann sich auch in diesem Jahr so richtig sehen lassen! Zu den Höhepunkten zählen eine musikalische Lesung mit Sebastian Koch am Samstag, 29. April, die große CLUBNIGHT am Freitag, 28. April, das Konzert zum Deutschen Jazzpreis am Donnerstag, 27. April, und die 36 Showcase-Konzerte, die über drei Tage verteilt sind. Die jazzahead! 2023 der MESSE BREMEN findet vom 27. bis zum 30. April statt. Das Festivalprogramm läuft in diesem Jahr weitestgehend parallel zur Messe.

Für besondere Aufmerksamkeit dürfte in diesem Jahr wieder die CLUBNIGHT sorgen. Motto: „1 Nacht 1 Ticket 30 Clubs“. Das All-in-One Ticket beinhaltet dann auch den öffentlichen Nahverkehr im Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen (VBN), so dass in Sachen Mobilität keine Wünsche offen sind. Das Ticket gewährt den Eintritt in alle 30 Locations.

Den Startschuss zur CLUBNIGHT setzt bereits um 17 Uhr ein Kick-Off-Konzert auf dem Bremer Marktplatz. Zu erleben ist dann das kroatisch-slowenische Frauen-Duo „freekind.“, das mit einer Mischung aus Indie-Pop und Singer-Songwriter auch im KLUB DIALOG am Neustädter Weserufer auftreten wird. Dort präsentiert die aus der Karibik stammende Sängerin Sera Kalo ihr Projekt eXante, ein Mix aus R’n’B, Hip-Hop und Soul.

Inhaltlich stößt die jazzahead! CLUBNIGHT 2023 in verschiedene Grenzbereiche vor und setzt Akzente in fast alle Musikrichtungen – in den Pop und Elektro-Bereich (wie etwa im IRGENDWO, in der Villa Sponte oder dem KITO) ebenso wie in Richtung Worldmusic (unter anderem im Lagerhaus, Focke-Museum oder der Kulturkirche St. Stephani). Freunde von R’n’B, Hip-Hop und Soul (etwa im Theater Bremen oder Kränholm) und sogar Techno (zum Beispiel mit dem Trio LBT im Gewölbesaal des Ratskellers) kommen ebenso auf ihre Kosten wie auch diejenigen, die den Jazz am liebsten in Verbindung mit Folk oder Rock hören – wie bei der Geigerin und Sängerin Susanne Lundeng im ACHAT Hotel, die ihre Wurzeln in der norwegischen Volksmusik hat, oder im Metropol Theater, das den Finnen in diesem Jahr über den ganzen Abend bis tief in die Nacht eine Bühne bietet. Weitere „Länderabende mit breit gefächertem Programm gibt es auch im Tower mit einem Québec-Abend und eine Auswahl dänischer Bands in der Lila Eule.

Etwas „klassischer“ geht es zu unter anderem im HFK Jazzclub, der MIB, der Zentrale (erstmals dabei!), im Sendesaal Bremen und im bremer kriminal theater, wo es an Groove nicht fehlen wird. Das Programm in der etage° und im Canova könnte man als klare Aufforderung zum Tanz verstehen, mit Swing durch den Abend.

Eine große Rolle spielt laut Projektleiterin Sybille Kornitschky dieses Jahr auch die bremer shakespeare company, wo unter anderem das Tanzorchester Paschulke aus dem Ruhrgebiet auftritt, das sich aus ganz unterschiedlichen Stilrichtungen und Kulturen bedient und sich dabei die Inklusion auf seine Fahnen geschrieben hat. „Eine Herzensangelegenheit der jazzahead!“, sagt Kornitschky. Ein besonderes Programm gibt es auch in der Weserburg: Hier tritt unter anderem der Pianist Jason Miles auf, der schon mit Miles Davis, Marcus Miller und Luther Vandross zusammengearbeitet hat und als Pionier der Synthesizer-Programmierung gilt.

Der Haupt-Treffpunkt der deutschen Szene wird mutmaßlich der Römer sein zu später Stunde, wo unter anderem ein Duo-Projekt um den Hamburger Schlagzeuger Silvan Strauß für nächtliche Grooves sorgt. Das Viertel scheint ebenso wie die Neustadt für die Nachteulen prädestiniert zu sein – mit Partys auch im Theater Bremen CLUB, im IRGENDWO und im neusi‘s.

Weitere Highlights des Festivals sind das Konzert zum Deutschen Jazzpreis am Abend des 27. April, die musikalische Lesung mit Sebastian Koch am Samstagabend, 29. April (beides im Metropol Theater) sowie die 36 Showcase-Konzerte auf dem Messegelände, die wir an anderer Stelle schon vorgestellt haben.

Einer der besonderen Gäste der diesjährigen jazzahead! ist der international renommierte Schauspieler Sebastian Koch. Der Wahl-Berliner wird gemeinsam mit dem Hubert Nuss Quartett Arthur Schnitzlers „Traumnovelle“ als musikalische Lesung darbieten. Der Kölner Komponist und Pianist Hubert Nuss setzt mit seiner Band Kochs Rede- und Schauspielkunst mit jazzigen Klängen perfekt in Szene. Der Schauspieler selbst bezeichnet Schnitzlers „Traumnovelle“ als „hochmusikalischen Text, fast wie eine Fuge geschrieben.“ Neben Koch und Nuss wirken Bastian Stein (Trompete), Robert Landfermann (Bass) und Fabian Arens (Schlagzeug) mit. Sebastian Koch hatte seinen Durchbruch 2006 mit dem Oscar-prämierten Kinofilm „Das Leben der Anderen“. Seither war er in Filmen wie „Effi Briest“, „Der Seewolf“ oder „Werk ohne Autor“ zu sehen.

Tickets für alle Veranstaltungen gibt es bei Nordwest Ticket in den Vorverkaufsstellen oder unter Telefon 0421 – 36 36 36 sowie über den eigenen Webshop. Außerdem sind die Karten erhältlich beim Ticket-Service in der Glocke (0421 – 33 66 99), im Pressehaus des Weser-Kurier, in allen regionalen Zeitungshäusern oder online unter www.jazzahead.de.

(5.036 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Weitere Informationen für die Redaktionen:
MESSE BREMEN/M3B GmbH
Frank Schümann, Tel. +49 421 3505 – 453
E-Mail: presse@messe-bremen.de; schuemann@messe-bremen.de
jazzahead.de Facebook Instagram Twitter

Druckversion Pressemitteilung

Download als PDF

Sebastian Koch (c) Mathias Bothor

Herunterladen

Christine Seraphin&Petter Eldh (c) Dovile Sermokas

Herunterladen

freekind (c) Giovanni Mafrici

Herunterladen

Jason Miles

Herunterladen

Paschulke (c) Oskar Neubauer

Herunterladen
  • jazzahead 01.02.2024

    Die Niederlande im Zentrum- „Jazz braucht Diversität“

    Viele Acts aus dem Partnerland Niederlande, eine sehr starke Präsenz von Frauen und eine große Bandbreite aus allen Bereichen des Jazz, verbunden mit einer klaren gesellschaftlichen Aussage – so könnte man das musikalische Programm zusammenfassen, das die 40 Showcase-Acts auf der nächsten jazzahead! präsentieren. Sie findet als Fachmesse und Festival der MESSE BREMEN vom 11. […]

  • jazzahead 14.12.2023

    Showcase-Acts stehen fest

    Die Entscheidung ist gefallen: aus rund 800 Bewerbungen haben sich fünf hochkarätig besetzte Jurys jetzt für 40 Acts entschieden, die bei der nächsten Ausgabe der jazzahead! Showcase-Konzerte spielen werden. Die jazzahead! 2024, eine Veranstaltung der MESSE BREMEN, findet als Festival und Fachmesse vom 11. – 13. April statt. Als Partnerland agieren in diesem Jahr die […]

  • jazzahead 23.11.2023

    Maite Hontelé mit Mambo beim Galakonzert – jazzahead! mit ersten Namen und viel Elan

    jazzahead! goes Mambo – und präsentiert für die nächste Auflage im Jahr 2024 die ersten Namen. Für das Galakonzert, das am Samstag, 13. April 2024 um 20 Uhr im Hansesaal des Congress Centrums Bremen stattfinden wird, konnte die niederländische Star-Trompeterin Maite Hontelé gemeinsam mit dem international renommierten Jugendorchester NJJO (Nationaal Jeugd Jazz Orkest) verpflichtet werden. […]

  • jazzahead 06.09.2023

    Heute fällt der offizielle Startschuss für die Registrierung zur jazzahead! 2024 in Bremen

    Fachmesse und Festival 2024 schon Mitte April, drei volle Tage und Nächte vom 11. bis 13. – Registrierungsstart für Fachteilnehmer:innen – Startschuss für die Bewerbungsphase für Musiker:innen – Partnerland Niederlande Unter dem Motto „New Horizons“ startet die Registrierung für die 18. Ausgabe der jazzahead! in der MESSE BREMEN. Es ist auch der Auftakt für die […]

  • jazzahead 03.05.2023

    jazzahead! 2023 war ein voller Erfolg!

    Mit einer feierlichen Staffelübergabe ging am Wochenende die 17. jazzahead! in der MESSE BREMEN zu Ende. Drei Tage und Nächte lang zeigte sich Bremen einmal mehr als Welthauptstadt des Jazz. Das Partnerland Deutschland sorgte dabei für viele besondere Konzertabende, insbesondere über die so genannten Commissioned Works. Insgesamt wurden rund 2.800 Fachteilnehmer:innen registriert, womit die Zahl […]