Vieles ist derzeit in Bewegung. Nicht alles lässt sich steuern – umso wichtiger werden die Entscheidungen, die man selbst treffen kann. Genau mit diesem Blick kamen viele Besucherinnen und Besucher zur hanseBAU & Bremer Altbautage: mit konkreten Fragen, lange gereiften Ideen und dem Wunsch, Projekte endlich anzugehen. Nach drei Tagen ist das Messe-Duo am Sonntag erfolgreich zu Ende gegangen. 14.781 Besucherinnen und Besucher informierten sich bei 412 Ausstellenden in drei Hallen über Neubau, Sanierung, Modernisierung, Wohnen im Bestand und Energieversorgung.
Ob neue Küche, Dachausbau, Gartengestaltung, energetische Sanierung oder der Schritt in Richtung Solarenergie: Die hanseBAU & Bremer Altbautage brachten Inspiration, Fachwissen und konkrete Ansprechpartner zusammen – für kleine Vorhaben ebenso wie für größere Pläne. „Wir haben in diesem Jahr sehr deutlich gespürt, dass viele Menschen nicht mehr nur Ideen sammeln, sondern Maßnahmen direkt angehen wollen. Oft ging es um Zeitpläne, Budgets und die nächsten Schritte. Genau dafür ist diese Messe da“, sagt Kerstin Renken, Bereichsleiterin für Publikumsmessen bei der MESSEN BREMEN.
Plattform für Austausch und Orientierung
Neben der starken Publikumsresonanz zeigte sich die Bedeutung des Messe-Duos auch auf politischer Ebene: Parallel fand der 3. Norddeutsche Wohngipfel in den Räumen der MESSE BREMEN statt. Hierbei kamen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der fünf norddeutschen Bundesländer und des Bundesbauministeriums zusammen und nutzten die Messe als Rahmen, um sich über eine beschleunigte und verlässliche Zusammenarbeit im Wohnungsbau zu verständigen. Im Anschluss suchten sie beim Messerundgang den direkten Dialog mit Handwerk und Wirtschaft.
Impulse für Sanierung und Klimaschutz
Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag erneut auf dem Bauen und Sanieren im Bestand. Großen Zuspruch erhielt das Forum Denkmal, die umfangreiche Sonderausstellung mit über 30 Beteiligten aus Handwerk, Baustoff-Wirtschaft und Fachinstitutionen. Gezeigt wurde, wie historische Bausubstanz fachgerecht erhalten und zugleich zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Durch die zahlreichen Vorträge der Fachleute und die praktischen Vorführungen der traditionellen Handwerkerinnen und Handwerker wurde das Thema Denkmal auch für Laien greifbar und lebendig“, sagt Projektleiter Sven Rapke.
Bremer Altbautage: kompakt und kompetent
In Halle 7 boten derweil die Bremer Altbautage fundierte Orientierung für Eigentümerinnen und Eigentümer von Bestandsgebäuden. Besonders gefragt war die Sonderschau „clever heizen!“ der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens, die kompakt und kompetent über die Zukunft der Wärmeversorgung informierte.
Positive Rückmeldungen aus der Ausstellerschaft
Auch von Seiten der Ausstellenden fiel das Fazit positiv aus. Viele Unternehmen berichteten von intensiven Gesprächen, hoher Nachfrage und konkreten Terminvereinbarungen. Alexander Eßer, Vertriebsleiter von Nilan Wärmepumpen, sprach von zahlreichen verbindlichen Kontakten und kündigte nach der gelungenen hanseBAU-Premiere bereits eine größere Beteiligung im kommenden Jahr an. Ähnlich äußerte sich Kaya-Dilara Yildiz, Geschäftsführerin von Plissee-Welt: „Man merkt, dass viele Besucherinnen und Besucher ihre Projekte jetzt wirklich angehen wollen. Wir haben viele Termine direkt hier auf der Messe vereinbart.“
Mehr Infos: www.hansebau-bremen.de und www.bremer-altbautage.de
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Über die hanseBAU & Bremer Altbautage: Die hanseBAU findet seit 2010 jährlich in der MESSE BREMEN statt und gilt als Nordwestdeutschlands größte Baufachausstellung. Ob Bauen, Sanieren, Ausbauen oder Einrichten – jährlich vereint die Veranstaltung im Januar alle Gewerke in den Hallen 5 und 6. Parallel veranstaltet die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens die Bremer Altbautage in Halle 7. Die Altbautage gibt es seit 2006. Hier stehen die Themen Altbauten, Sanierung und Energieeffizienz im Fokus.
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