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  • NEURO | 14.06.2019

    Mit Impfung und Grüntee-Extrakt gegen Parkinson?

    Zittern, reduzierte Mimik, Trippelschritte. Nach Demenzkrankheiten ist Parkinson schon heute die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung in Deutschland und die Fallzahlen steigen rasant. Neurologen forschen darum mit Hochdruck an Früherkennung ...

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    Weitere Themen von NEURO 2019 sind MS und Kopfschmerz

    Zittern, reduzierte Mimik, Trippelschritte. Nach Demenzkrankheiten ist Parkinson schon heute die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung in Deutschland und die Fallzahlen steigen rasant. Neurologen forschen darum mit Hochdruck an Früherkennung und neuen Therapien, etwa mit dem Extrakt aus grünem Tee. Einen Ansatz vermittelt Professor Dr. Günter Höglinger im Rahmen von NEURO 2019 am Samstag, 7. September 2019, von 9.30 bis 16 Uhr im Congress Centrum Bremen. Mediziner, Therapeuten und Pflegende sowie Betroffene und Angehörige können sich bei der Tagung auch über neue Erkenntnisse zur Multiplen Sklerose (MS) informieren. Erstmals rückt NEURO zudem Kopfschmerzen und ihre Behandlung in den Fokus.

    Was tun gegen Parkinson? Neben gängigen Behandlungsansätzen etwa mit Medikamenten oder Logopädie beschreibt Professor Höglinger künftige Therapien. Unter anderem berichtet der Neurologe, Direktor der Klinik für Neurologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, über zwei große Studien mit Beteiligung seiner Teams. SPARK und PASADENA beschäftigen sich mit maßgeschneiderten Antikörpern gegen die Ablagerung des Proteins Alpha-Synuklein im Gehirn – einer Art Impfung gegen Parkinson.

    Höglingers Team hat zudem eine klinische Studie zur Wirkung von Grüntee-Extrakt auf die Multisystematrophie (MSA) initiiert, eine besonders schnell verlaufende Parkinson-Variante. Diese erste Studie ihrer Art basiert auf Erkenntnissen zum Wirkstoff Epigallocatechin-3-gallate (ECGG). „Man weiß schon, dass regelmäßiger Teekonsum das Risiko verringert, an MSA zu erkranken“, so Höglinger. Nun geht es um die Wirkung auf bereits erkrankte Menschen. „Die Ergebnisse dieser placebokontrollierten Studie an 90 Patienten werden im Juli veröffentlicht“, kündigt der Wissenschaftler an.

    Wie stets ist MS ein weiterer Schwerpunkt von NEURO. Zum Beispiel geht Dr. Thorsten Rosenkranz von der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg der Frage nach, ob eine frühe Eskalationstherapie sinnvoll ist.

    Als ergänzendes Thema hat sich der Programmbeirat der NEURO in diesem Jahr für Kopfschmerzen entschieden. „Eine aktuelle Studie des Deutschen Kinderschmerzzentrums zeigt, wie weit verbreitet chronischer Kopfschmerz bereits unter Schülern ist. Von 2.000 Befragten leiden 40 Prozent darunter“, sagt Beirätin Dr. Katja Odin von der Paracelsus-Klinik Bremen. Sind die Schmerzen nicht chronisch sondern migränebedingt, verspricht ein neuer Therapieansatz Besserung: „Geschulte Patienten spritzen sich einmal monatlich einen Antikörper, der gegen spezifische Schmerzrezeptoren wirkt, die für Migräne verantwortlich sind“, so die Chefärztin der Neurologie weiter.

    Die Veranstalter der NEURO vertreten ein ungewöhnliches Konzept: Alle Fachvorträge werden doppelt gehalten – einmal für die Fachleute, einmal für Laien. Zudem vermitteln manche Referenten Alltagspraktisches wie Gymnastik- und Yogaübungen oder informieren über barrierefreies Reisen.

    Die Tagung und die begleitende Fachausstellung werden seit 2014 von der Messe Bremen organisiert. NEURO fand zuletzt in Bremerhaven statt, wo 2017 rund 800 Teilnehmer gezählt wurden. Kooperationspartner sind die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft und die Deutsche Parkinson Vereinigung, Landesverband Bremen e.V. Teilnehmer können Fortbildungspunkte erwerben. Betroffene zahlen 10 Euro Eintritt, Therapeuten und Pflegende 15 Euro, Ärzte 20 Euro.

    Mehr Informationen: www.neuro2019.de

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    Weitere Informationen für die Redaktionen:
    MESSE BREMEN & CONGRESS BREMEN/M3B GmbH
    Kristin Viezens, Tel. 04 21 / 35 05 – 444
    E-Mail: viezens@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

     

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  • NEURO | 13.03.2019

    Wissenstransfer für Betroffene und Fachkräfte

    Ist eine frühe Eskalationstherapie bei Multipler Sklerose sinnvoll? Wie lebe ich richtig mit Migräne? Es sind nur zwei von vielen Fragen, die bei der NEURO 2019 im Congress Centrum ...

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    NEURO findet in diesem Jahr zum zweiten Mal in Bremen statt

    Ist eine frühe Eskalationstherapie bei Multipler Sklerose sinnvoll? Wie lebe ich richtig mit Migräne? Es sind nur zwei von vielen Fragen, die bei der NEURO 2019 im Congress Centrum Bremen (CCB) beantwortet werden. Am Samstag, 7. September, treffen hier Mediziner, Therapeuten und Pflegende auf Patienten und ihre Angehörigen. Die Schwerpunktthemen lauten in diesem Jahr „Multiple Sklerose“, „Morbus Parkinson“ und „Kopfschmerz“.
    Das Konzept der NEURO: Forschungserkenntnisse werden zweifach vermittelt, separat für Fachpersonal und für Betroffene. In einer begleitenden Fachausstellung präsentieren Unternehmen ihre Behandlungsmöglichkeiten und Therapieangebote.
    Die Tagung wird seit 2014 von der Messe Bremen organisiert und wurde anfangs ausschließlich in Bremerhaven ausgerichtet. Drei Jahre später fand sie erstmalig in Bremen statt – und das erfolgreich: Rund 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren 2017 zu Gast. Kooperationspartner sind die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft und die Deutsche Parkinson Vereinigung, Landesverband Bremen e.V..
    Die Teilnahme an der Veranstaltung ermöglicht den Erwerb von Fortbildungspunkten. Anmeldung und weitere Informationen: www.neuro2019.de

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    Bitte nehmen Sie die Tagung in Ihren Veranstaltungskalender auf:
    NEURO 2019
    Samstag, 7. September 2019, 9:30 bis 16:00 Uhr
    Congress Centrum Bremen (CCB)
    Tageskarte: ab 10 Euro (Ermäßigung für Menschen mit Behinderung/Begleitperson)
    Mehr Informationen: www.neuro2019.de

     

    Weitere Informationen für die Redaktionen:
    MESSE BREMEN & ÖVB-Arena/M3B GmbH
    Kristin Viezens, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 4
    E-Mail: viezens@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

     

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