Pressemitteilungen werden geladen ...
Zur Hauptnavigation Zur Fußzeile
Zum Hauptmenü

Pressemitteilungen

  • LEBEN UND TOD | 29.09.2022

    „Gibt’s im Himmel Eiscreme?“

    Beim Spielen im Wohnzimmer fragt das Kind plötzlich: „Friert Opa nicht, wenn er unter der Erde liegt?“ – ganz unbefangen und mit kindlicher Neugier. Bei Erwachsenen sorgen Fragen wie diese ...

    Mehr erfahren

    Mutige Veranstaltung feiert am 21. und 22. Oktober Premiere in Freiburg

    Beim Spielen im Wohnzimmer fragt das Kind plötzlich: „Friert Opa nicht, wenn er unter der Erde liegt?“ – ganz unbefangen und mit kindlicher Neugier. Bei Erwachsenen sorgen Fragen wie diese erst einmal für Unsicherheit. Kann ich mit Kindern offen über die Themen am Lebensende sprechen oder mute ich ihnen damit zu viel zu? Antworten versprechen Expert:innen im Rahmen der 1. LEBEN UND TOD am Freitag und Samstag, 21. und 22. Oktober, in der Messe Freiburg. In rund 40 Vorträgen und Lesungen erfahren interessierte und betroffene Besucher:innen, wie sie mit jungen Menschen auf Augenhöhe über das Sterben, den Tod und die Trauer reden können.

    Den Tod als etwas Natürliches verstehen

    Unter dem Titel „Gibt es im Himmel Eiscreme?“ geht es um Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsenen in der Sterbe- und Trauerbegleitung. Mechthild Schroeter-Rupieper, Trauerbegleiterin und Referentin bei der LEBEN UND TOD, weiß: „Erwachsene haben es in der Regel als junge Menschen nicht gelernt, unbefangen über Tod und Trauer und damit einhergehend über Krisenbewältigung zu sprechen. Es macht sie unsicher und sie übertragen ihre eigene Not auf die nächste Generation.“ Aus diesem Grund rät sie erwachsenen Bezugspersonen, sich mit den eigenen Sorgen auseinanderzusetzen und Beratungsangebote anzunehmen. So können sie jungen Menschen eine gute Stütze sein und sie spüren lassen, dass der Tod etwas Natürliches ist. In ihrem Vortrag am Freitag, 21. Oktober, thematisiert sie unter anderem, ob und wenn ja, ab welchem Alter Kinder mit ins Krankenhaus, zum Bestatter oder zur Beerdigung genommen werden sollten.

    „Komm, wir spielen Beerdigung“

    Eine weitere Möglichkeit der Annäherung bietet der Niederländer Richard Hattink. Getreu dem Motto „Komm, wir spielen Beerdigung“ hat der Bestattungsunternehmer und Trauerpädagoge spezielles Bestattungsspielzeug entwickelt, um Kindern einen leichten Zugang zu den Themen am Lebensende zu ermöglichen und gleichzeitig mit ihnen ins Gespräch zu kommen. „Kinder entwickeln verrückte Phantasien, wenn man nicht ehrlich mit ihnen spricht“, sagt Hattink und verweist auf das Beispiel des vierjährigen Marco, der seine Mutter fragte, wie man den verstorbenen Opa durch die Kloschüssel hinunterspülen wolle und ob man ihn dafür kleinschneiden müsse. Was im ersten Moment verstörend wirkt, ist laut Hattink aus Kindersicht eine logische Schlussfolgerung: „Durch feinfühliges Nachfragen ergab sich: Der wenige Wochen zuvor gestorbene Goldfisch war über die Toilette entsorgt worden. Der Junge hatte seinen Opa mit dem Goldfisch gleichgestellt und folglich war für ihn klar, dass die Toilette der übliche Ort sei, um Verstorbene zu entsorgen.“

    Bunte und vielfältige Messe

    Das Beispiel des kleinen Marco zeigt, wie wichtig es ist, die Gefühle und Gedanken der Kinder ernst zu nehmen und offen über das Sterben zu sprechen. Hier setzt das diesjährige Schwerpunktthema der LEBEN UND TOD an. „Wir möchten zeigen, dass es gar nicht schlimm sein muss, sich mit der Endlichkeit
    des Lebens auseinanderzusetzen“, sagt Projektleiterin Meike Wengler. „Unsere Veranstaltung ist bunt und vielfältig, es wird gesungen und gelacht. Wer eine getragene und traurige Stimmung erwartet, wird überrascht sein.“ Die mehr als 80 Ausstellenden wurden sorgfältig ausgewählt, unter ihnen befinden sich Vereine, Künstler:innen und Dienstleistende ebenso wie Anbieter:innen von Literatur, Trauerschmuck, Aromaölen, Erinnerungsstücken oder handgefertigten Holzurnen. „Gleichzeitig gibt es aber auch ganz praktische Beratungsangebote zu Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung“, ergänzt Wengler.

    Ein Gewinn für die Region

    Bereits seit 13 Jahren findet die LEBEN UND TOD erfolgreich in Bremen statt – nun wagen die Veranstalter:innen den Weg nach Süddeutschland. In Kooperation mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) soll das deutschlandweit einzigartige Konzept zukünftig auch den Süden der Republik erobern. Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der FWTM, sieht die

    Veranstaltung als Gewinn für die Region: „Hier kommen haupt- und ehrenamtlich Tätige verschiedener Professionen zusammen, Privatbesuchende finden Anregungen, Tipps und die richtigen Ansprechpartner:innen – und das alles in einer hellen und lebensbejahenden Atmosphäre. Eine vergleichbare Plattform zu diesen Themen gibt es bisher im süddeutschen Raum nicht.“

    Die 1. LEBEN UND TOD Freiburg findet am Freitag und Samstag, 21. und 22. Oktober, in der Messe Freiburg statt. Sie richtet sich an Betroffene und Interessierte ebenso wie an Fachteilnehmende aus Pflege, Palliative Care, Hospiz, Trauerbegleitung, Seelsorge und Bestattungskultur. Das Messeticket kostet ab 8 Euro und bietet Zugang zu den offenen Vorträgen und Lesungen sowie zur vielseitigen Ausstellung.

    Mehr Infos unter: www.leben-und-tod.de

    (4.780 Zeichen inkl. Leerzeichen)

     

    Weitere Informationen für Redaktionen:
    Kerstin Weiß
    +49 421 3505 434
    kerstin.weiss@m3b-bremen.de

     

    Schließen   Anmeldung Presseverteiler


  • LEBEN UND TOD | 30.08.2022

    „Komm, wir spielen Beerdigung“

    Eine Rehmutter springt fröhlich mit ihrem Rehkitz durch den Schnee. Plötzlich wittert sie Gefahr und bittet ihr Kleines, Bambi, im nahen Wald Schutz zu suchen. Beide rennen und ...

    Mehr erfahren

    LEBEN UND TOD befasst sich mit Kindern und Jugendlichen in der Sterbe- und Trauerbegleitung

    Eine Rehmutter springt fröhlich mit ihrem Rehkitz durch den Schnee. Plötzlich wittert sie Gefahr und bittet ihr Kleines, Bambi, im nahen Wald Schutz zu suchen. Beide rennen und rennen. Schüsse eines Jagdgewehrs sind zu hören. Im Wald angekommen, freut sich Bambi: „Wir haben es geschafft, Mama. Wir haben es geschafft.“ Doch die Mama ist nicht da. „Mama, Mama“, klingen die verzweifelten Rufe des kleinen Rehkitzes durch den Wald. Dann folgt die traurige Gewissheit: „Du brauchst auf deine Mutter nicht mehr zu warten. Die Jäger haben sie…“.

    Diese berühmte Szene aus Walt Disneys‘ Bambi rührt auch achtzig Jahre nach der Kinopremiere zu Tränen – und es stellt sich die Frage: Würden Sie einem Kind erlauben, diesen Film zu sehen? Die meisten Erwachsenen würden vermutlich ohne zu zögern sagen: „Ja, klar. Das ist doch schließlich ein Kinderfilm.“ Wenn man dieselben Erwachsenen aber fragen würde, ob sie ein Kind mit ins Krankenhaus oder zu einer Beerdigung nehmen würden, fiele die Antwort wahrscheinlich nicht ganz so eindeutig aus.

    Doch wieso eigentlich? In beiden Fällen – Film und Realität – werden junge Menschen mit dem Tod und der Endlichkeit des Lebens konfrontiert, in der fiktiven Welt sogar auf viel dramatischere Art und Weise. Hier muss Bambi hilflos miterleben, wie die eigene Mutter durch den Schuss eines Jägers getötet wird. Oder denken Sie nur an „König der Löwen“, wo der Vater des kleinen Löwen Simba auf hinterlistige Art vom eigenen Bruder getötet wird. Selbst wenn den  Zuschauenden am Filmende stets ein Happy End präsentiert wird, so bleiben die Kinder mit dem Gesehenen doch meist allein. Dabei können sie in der Regel noch nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden, es entstehen Ängste und Unsicherheiten.

    Kindern spielerisch die Themen am Lebensende näherbringen

    Hier setzt die Kongressmesse LEBEN UND TOD an, die sich in diesem Jahr mit Kindern und Jugendlichen in der Sterbe- und Trauerbegleitung befasst. In rund 60 Vorträgen und Workshops informieren und diskutieren Expert:innen aus Deutschland und den Nachbarländern am Freitag und Samstag, 21. und 22. Oktober, in der Messe Freiburg über den richtigen Umgang mit jungen Menschen im Zusammenhang mit dem Thema Tod.

    Einer von ihnen ist der Niederländer Richard Hattink. Unter dem Motto „Komm, wir spielen Beerdigung“ hat der Bestattungsunternehmer und Trauerpädagoge spezielles Bestattungsspielzeug entwickelt, um Kindern einen leichten Zugang zu den Themen am Lebensende zu ermöglichen und gleichzeitig mit ihnen ins Gespräch zu kommen. „Kinder entwickeln verrückte Phantasien, wenn man nicht ehrlich mit ihnen spricht“, sagt Hattink und verweist auf das Beispiel des vierjährigen Marco, der seine Mutter fragte, wie man den verstorbenen Opa denn durch die Kloschüssel hinunterspülen wolle und ob man ihn dafür kleinschneiden müsse. Was im ersten Moment verstörend wirkt, ist laut Hattink aus Kindersicht eine logische Schlussfolgerung: „Durch feinfühliges Nachfragen ergab sich: Der wenige Wochen zuvor gestorbene Goldfisch war über die Toilette entsorgt worden. Der Junge hatte seinen Opa mit dem Goldfisch gleichgestellt und folglich war für ihn klar, dass die Toilette der übliche Ort sei, um Verstorbene zu entsorgen.“

    Realisieren, handeln und Abschied nehmen

    Das Beispiel des kleinen Marco zeigt, wie wichtig es ist, die Gefühle und Gedanken der Kinder ernst zu nehmen und offen über die Themen am Lebensende zu sprechen. Dafür plädiert auch die freischaffende Theologin Barbara Lehner. Die Schweizerin engagiert sich seit vielen Jahren in der Familientrauerbegleitung und legt ihren Schwerpunkt bewusst auf die Zeit zwischen dem Tod und der Bestattung. „In dieser Zeit des Abschiednehmens sollten Kinder und Jugendliche bewusst mit einbezogen werden. Denn wer den Tod realisieren, wer handeln und den Toten einen letzten Liebesdienst erweisen kann, kommt besser mit dem Abschied klar“, sagt Lehner. Dies gelte für junge ebenso wie für ältere Menschen. In ihrem Workshop auf der LEBEN UND TOD erklärt sie die einzelnen Schritte des Abschiednehmens und lotet gemeinsam mit den Teilnehmenden anhand ihrer Praxiserfahrungen Handlungsmöglichkeiten aus.

    Kinderhospize als wichtige Anlaufstelle
    Schon Walt Disneys Bambi zeigt, wie schmerzhaft und ungerecht der Tod erscheint, wenn er die Rehmutter zu früh aus dem Leben nimmt und damit dem natürlichen Lauf des Lebens widerspricht. „Mit Kindern über das Sterben sprechen, ist das eine“, sagt Meike Wengler, Projektleiterin der LEBEN UND TOD. „Aber wenn Kinder sterben, stellt das die Hinterbliebenen und auch die Trauerbegleitenden vor eine besondere Herausforderung. Auch diesem Aspekt der Trauer- und Sterbebegleitung widmen wir uns im Rahmen der Kongressmesse.“

    Eine Anlaufstelle für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern sind Kinderhospize. Welche Form der Unterstützung die Einrichtungen Betroffenen bieten können, weiß Sabine Kraft, Gründerin der Bundesstiftung Kinderhospiz. Gemeinsam mit Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin vom Bundesverband Kinderhospiz e.V., und einer betroffenen Mutter versucht sie auf der LEBEN UND TOD, den Teilnehmenden mögliche Ängste in der Begleitung trauernder Eltern zu nehmen. In ihrem gemeinsamen Vortrag werden Sorgen, Hoffnungen, Hemmungen und Nöte der Betroffenen deutlich. „Lena ist mit 16 Jahren an einem Hirntumor gestorben. Als die Diagnose kam, geriet das ganze Familiengefüge durcheinander“, sagt Kraft und erläutert: „Kinderhospizarbeit war der Familie nicht bekannt. Erst durch eine aktive Kontaktaufnahme konnte langsam eine Annäherung hergestellt werden, so dass Lena kurz vor ihrem Tod ein Kinderhospiz besuchte. Für alle Familienmitglieder war die Situation sehr belastend.“ Untermalt wird der Vortrag von einem Kurzfilm mit Bildern und Momentaufnahmen von Lena. „Auch nach ihrem Tod geht das Leben weiter – ohne Lena – mit Trauer, Sorgen und Nöten. Ihre Mutter schildert eindrücklich
    wie sie mit ihrer Trauer umgeht“, sagt Kraft.

    Anregungen für die eigene Arbeit
    Offen über die Themen am Lebensende zu reden hilft nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen. „Aus diesem Grund haben wir unser diesjähriges Kongressthema bewusst weit gefasst und bieten in den Vorträgen und Workshops Anregungen für Begleitende von Personen aller Altersklassen und Lebenssituationen“, sagt Wengler. Darüber hinaus erwartet die Teilnehmenden der LEBEN UND TOD eine begleitende Ausstellung, die Inspiration für die eigene Arbeit liefert und professionsübergreifenden Austauschmöglichkeiten bietet.

    Die erste LEBEN UND TOD Freiburg findet am Freitag und Samstag, 21. und 22. Oktober, in der Messe Freiburg statt. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter www.leben-und-tod.de.

    (6.687 Zeichen inkl. Leerzeichen)


    Weitere Informationen für Redaktionen:

    Kerstin Weiß
    +49 421 3505 434
    kerstin.weiss@m3b-bremen.de

    Schließen   Anmeldung Presseverteiler


  • LEBEN UND TOD Freiburg | 24.10.2020

    Digitale LEBEN UND TOD Freiburg war voller Erfolg

    24. Oktober 2020. Zwar machte die Corona-Pandemie den ursprünglichen Plänen für eine Veranstaltung in der Messe Freiburg einen Strich durch die Rechnung. Dennoch war die digitale Ausgabe der ersten ...

    Mehr erfahren

    Nächste Ausgabe soll möglichst Präsenz- oder Hybridveranstaltung sein

    24. Oktober 2020. Zwar machte die Corona-Pandemie den ursprünglichen Plänen für eine Veranstaltung in der Messe Freiburg einen Strich durch die Rechnung. Dennoch war die digitale Ausgabe der ersten LEBEN UND TOD Freiburg ein voller Erfolg: Rund 24.000 Interessierte, darunter viele Fachleute aus Hospiz, Pflege und Palliative Care, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungswesen, verfolgten die  offenen und damit kostenlos zugänglichen Vorträge, Lesungen und musikalischen Darbietungen sowie die der Fachwelt vorbehaltenen Referate und Workshops auf www.leben-und-tod.de.

    „Damit hat auch die zweite virtuelle LEBEN UND TOD in diesem Jahr eine tolle Resonanz gefunden“, freut sich Projektleiterin Meike Wengler von der MESSE BREMEN, denn im Mai hatte bereits das Bremer Original der Veranstaltung ins Internet verlegt werden müssen.

    „Die Freiburger Variante war ebenfalls ein wirklich gelungenes Projekt“, pflichtet Daniel Strowitzki bei, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM). „Dennoch hoffen wir sehr, dass wir die Vor-Ort-Premiere in der Messe Freiburg 2021 nachholen können.“

    Meike Wengler, Ulrich von Kirchbach, Erster Bürgermeister der Stadt Freiburg, und die Staatssekretärin und die Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, Bärbl Mielich, hatten die virtuelle LEBEN UND TOD am Freitag in Live-Einspielungen eröffnet. Bis Samstag beteiligten sich rund 50 Referenten und über 90 Aussteller an der Gestaltung des Programms und der begleitenden Messe.

    Die nächste LEBEN UND TOD Freiburg ist für Freitag und Samstag, 22. und 23.  Oktober 2021, geplant. Zuvor findet die bereits zwölfte Bremer Ausgabe statt –  sofern die Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt, ebenfalls als Präsenz- oder Hybridveranstaltung: am Freitag und Samstag, 7. und 8. Mai 2021.

    Mehr Infos: www.leben-und-tod.de

    (1.884 Zeichen inkl. Leerzeichen)

    Über die LEBEN UND TOD

    Die LEBEN UND TOD findet seit 2010 jährlich im Mai in der MESSE BREMEN statt und richtet sich an Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger ebenso wie an haupt- und ehrenamtlich Tätige aus Hospiz, Palliative Care, Palliativmedizin, Pflege, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungskultur. Der Fachkongress bietet Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein Forum zum Austauschen und Netzwerken. Die begleitende Ausstellung ist geprägt von einer hellen und freundlichen Atmosphäre, einem vielfältigen und bunten Angebot und genügend Raum für Austausch und Begegnung. 2020 sollte die bisher deutschlandweit einzigartige Veranstaltung erstmals auch in der Messe Freiburg ausgerichtet werden.

     Weitere Informationen für die Redaktionen:
    Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG
    Laila Moscatiello, Tel. 0761 / 3881 – 1108
    E-Mail: laila.moscatiello@fwtm.de; Internet: www.fwtm.freiburg.de

    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Imke Zimmermann, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 45
    E-Mail: zimmermann@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

    Schließen   Anmeldung Presseverteiler


  • LEBEN UND TOD Freiburg | 20.10.2020

    Recherchetipps zur ersten LEBEN UND TOD Freiburg

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, die LEBEN UND TOD hätte am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober, erstmals zu Gast in der Messe Freiburg sein sollen – nun findet sie wegen der ...

    Mehr erfahren

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    die LEBEN UND TOD hätte am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober, erstmals zu Gast in der Messe Freiburg sein sollen – nun findet sie wegen der Corona-Pandemie ausschließlich digital statt. In diesen besonderen Zeiten widmen sich 50 Referenten und rund 55 Aussteller aus ganz Deutschland den Themen am Lebensende. Wir haben uns vorab umgeschaut und ausgewählte Aspekte für Sie zusammengestellt:

    • „TrostHelden“ ist Deutschlands erster Online-Trostpartner-Vermittlung. Mit ihrem Programm möchten Jennifer Arndt-Lind und Hendrik Lind Menschen mit einem ähnlichen Schicksal zusammenzubringen. Ihre digitale Matching-Methode berücksichtigt die Art des Verlusts und die Lebensumstände des Hinterbliebenen. „Eine junge Frau, die ihren Verlobten verloren hat, trauert möglicherweise anders als ein Mann, der seine Frau nach 50 Jahren Ehe gehen lassen muss“, so die Gründer, die zu den virtuellen Ausstellern der LEBEN UND TOD Freiburg gehören. Neben der Vermittlung eines persönlichen Trostpartners umfasst das Projekt fundierte Texte zum Thema Trauerarbeit sowie die Teilnahme an speziellen Trostgruppen.
    • Sternzauber und Frühchenwunder e.V. – ebenfalls unter den digitalen Ausstellern – setzt auf Kreativität, um Eltern von tot geborenen oder bald nach der Geburt gestorbenen Babys zu trösten sowie Eltern von Frühchen zu unterstützen und zu begleiten. Tausende Helfer*innen nähen und basteln Erinnerungsstücke und Frühchenkleidung, berichten die Aktiven. Rund 400 Krankenhäuser, Hebammen, Hospize, Frauenärzte und Bestatter in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg beliefere der Verein inzwischen, in dem sich viele Menschen engagieren, die selbst zu den Betroffenen zählen.
    • Einen letzten Wunsch erfüllen: Seit 2014 erfüllt der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bund, ein ehrenamtlich getragenes und ausschließlich aus Spenden finanziertes Projekt, Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch. So konnten bereits über 2.100 Wünsche bundesweit wahr werden. Mitfahren darf jeder, der noch transportfähig ist, erfahren Besucher*innen am virtuellen Ausstellungsstand. Das Ziel bleibt dem Wünschenden überlassen – ob in die Berge, ins Stadion, zur Familie oder noch einmal nach Hause.
    • Mimik erkennen und verstehen: Einige Menschen besitzen diese Fähigkeit, andere können lernen, sich emphatisch auf ihr Gegenüber einzustellen und angemessen in Gesprächen zu reagieren. Margarete Stöcker ist Diplom-Pflegewirtin und spezialisiert auf den Bereich Mikroexpressionen für Sozial- und Gesundheitsberufe. In ihrem Videovortrag „Mimikresonanz – Gefühle erkennen und verstehen bis zum Schluss“ zeigt sie, wie auch kaum sichtbare Emotionen im Gesicht wahrgenommen werden können (Stream für Fachleute, Freitag, 23. Oktober, 12.15 bis 13.00 Uhr).
    • Knietzsche ist ein kindlicher Philosoph, den die Medienpädagogin, Filmemacherin und Autorin Anja von Kampen 2012 für die ARD-Themenwoche „Leben und Tod“ ersann. Mithilfe ihres jüngsten Buches, „Knietzsche und der Tod“, nehmen Kinder gemeinsam mit Knietzsche den Tod unter die Lupe. Was passiert, wenn jemand stirbt, wie ist das mit den Maden und was bedeutet das Wort Sepulkralkultur? Neben Tatsachen zieht Knietzsche Tipps und Tricks aus der Tasche, wie man wacker durchs Leben kommt, auch wenn der Tod es gerade durcheinanderbringt (frei zugänglicher Stream Freitag, 23. Oktober, 11.15 bis 12.00 Uhr).
    • Freiburger Friedhofskultur ist das Thema des Friedhofschefs der Stadt Freiburg, Martin Leser. Die Bestattungskultur wandelt sich, das hat Folge für die Friedhöfe überall in Deutschland: Pflegeleichte, preiswerte Urnengräber lösen die bisherigen pflegeaufwändigen Erdgräber ab. Leerstände sind auch in Freiburg das sichtbare Zeichen dieser Entwicklung. Martin Leser will in seinem Vortrag Lösungsmöglichkeiten skizzieren (frei zugänglicher Stream Freitag, 23. Oktober, 14.15 bis 14.45 Uhr).
    • Todesanzeigen unterliegen seit ihrem ersten Erscheinen 1753 dem Wandel des Zeitgeistes. Aus ihrer Sammlung von 30.000 Anzeigen stellen die Diplom-Psychologin Margit Schröer und Dr. med. Susanne Hirsmüller aus Düsseldorf unter dem Titel „Du hast ein tiefes Loch in uns hinterlassen“ interessante Exemplare vor. Unter diesen Kurzromanen über das Leben und Sterben sind konventionelle ebenso wie schrille, tieftraurige und humorvolle (frei zugänglicher Stream Samstag, 24. Oktober, 9.30 bis 10.15 Uhr).

     

    Weitere Informationen für die Redaktionen:

    Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG
    Laila Moscatiello, Tel. 0761 / 3881 – 1108
    E-Mail: laila.moscatiello@fwtm.de; Internet: www.fwtm.freiburg.de

    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Imke Zimmermann, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 43
    E-Mail: zimmermann@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

     

    Schließen   Anmeldung Presseverteiler


  • LEBEN UND TOD Freiburg | 14.10.2020

    Erste LEBEN UND TOD Freiburg findet digital statt

    „Wir müssen mal REDEN…“ lautet das Motto der ersten LEBEN UND TOD Freiburg am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2020. Ins Gespräch kommen Referenten, Besucher und Aussteller dann allerdings ...

    Mehr erfahren

    Erfordernis der Corona-Pandemie – nur Online-Teilnahme möglich

    „Wir müssen mal REDEN…“ lautet das Motto der ersten LEBEN UND TOD Freiburg am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2020. Ins Gespräch kommen Referenten, Besucher und Aussteller dann allerdings nur digital. Infolge bundesweit wieder steigender Corona-Infektionen wollen die Organisatoren jedes Risiko für Teilnehmende vermeiden. Darum verlegen sie den Fachkongress mit Vorträgen und Workshops, das Publikumsprogramm sowie die begleitende Messe nun komplett ins Internet.

    „Ursprünglich hatten wir auch eine persönliche Teilnahme und damit Begegnungen vor Ort ermöglichen wollen und darum eine so genannte Hybrid-Veranstaltung geplant“, berichtet Projektleiterin Meike Wengler von der MESSE BREMEN. „Den inhaltlichen Austausch wird die neue Planung nicht schmälern – das wissen wir aus dem Mai dieses Jahres, als wir die Bremer LEBEN UND TOD mit viel Erfolg und Zuspruch rein virtuell veranstaltet haben.“ Seinerzeit beteiligten sich mehr als 38.000 Interessierte.

    Fachleute und ehrenamtlich Tätige etwa aus Hospiz, Palliative Care, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungswesen können für die Teilnahme am Fachkongress Fortbildungspunkte erhalten. Wer sich bereits für einen Vor-Ort-Besuch registriert hatte, erhält die Kosten erstattet. Betroffene melden sich bitte wie alle neuen Interessierten für die Online-Teilnahme zu den dafür gültigen Preisen an.

    Mehr Infos: www.leben-und-tod.de/freiburg

    (1.399 Zeichen inkl. Leerzeichen)

     

    Weitere Informationen für die Redaktionen:

    Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG

    Laila Moscatiello, Tel. 0761 / 3881 – 1108

    E-Mail: laila.moscatiello@fwtm.de; Internet: www.fwtm.freiburg.de

     

    MESSE BREMEN / M3B GmbH

    Imke Zimmermann, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 45

    E-Mail: zimmermann@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

    Schließen   Anmeldung Presseverteiler


  • LEBEN UND TOD Freiburg | 15.09.2020

    Es geht um LEBEN UND TOD – vor Ort und digital

    Wir informieren uns, bevor wir ein neues Auto kaufen. Wir planen unsere Hochzeit bis ins kleinste Detail. Sollten wir da nicht auch über unser Ende offen sprechen können? Die ...

    Mehr erfahren

    Bremer Kongressmesse am 23. und 24. Oktober erstmals in Freiburg

    Wir informieren uns, bevor wir ein neues Auto kaufen. Wir planen unsere Hochzeit bis ins kleinste Detail. Sollten wir da nicht auch über unser Ende offen sprechen können? Die Veranstalter der LEBEN UND TOD haben sich dieser Frage vor mehr als zehn Jahren angenommen und es sich seitdem zur Aufgabe gemacht, über die Themen am Lebensende zu informieren, den Menschen ihre Ängste zu nehmen, sie zum Nachdenken anzuregen und Mut zu machen. Unter dem Motto „Wir müssen mal REDEN …!“ findet die deutschlandweit einzigartige Mischung aus Fachkongress, Ausstellung und Bürgerforum am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2020, erstmals in der Messe Freiburg statt.

    Kongresse und Messen in Zeiten von Corona

    „Wir freuen uns, nach zehn Jahren erfolgreicher Durchführung im Norden nun in Freiburg zu sein“, sagt Projektleiterin Meike Wengler von der MESSE BREMEN, die die LEBEN UND TOD nach Süddeutschland bringt. „Die Corona-Pandemie beschert uns eine Premiere im doppelten Sinne: So wird die Veranstaltung nicht nur an einem zweiten Standort, sondern gleichzeitig auch in Hybridform ausgerichtet. Interessierte können in limitierter Zahl entweder vor Ort oder per Livestream von zu Hause aus teilnehmen. Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten haben für uns oberste Priorität.“

    Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM): „Mit der LEBEN UND TOD wird es auf der Messe Freiburg ein ganz neues Format geben, das die Möglichkeit bietet, sich frühzeitig in einer hellen und freundlichen Atmosphäre mit einem wichtigen Thema auseinanderzusetzen, das zum Leben dazugehört. Dass die Messe zudem als Hybridveranstaltung ausgerichtet wird, schafft ein hohes Maß an Flexibilität für interessierte Besucherinnen und Besucher.“ Beide Veranstaltungsformen ermöglichen Teilnehmenden den Zugang zum umfangreichen Programm mit rund 60 Vorträgen sowie Workshops namhafter Experten und praxisnaher Redner, zu Lesungen, Musik und vielem mehr.

    Austausch und Begegnung zwischen Fachleuten und Bürgern

    Neben dem Kongress bietet die LEBEN UND TOD ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen und Lesungen sowie einer begleitenden Ausstellung, allerdings bei der Premiere mit Einschränkungen. „Da die Teilnehmerzahl vor Ort in diesem Jahr begrenzt ist und wir Besucher namentlich registrieren müssen, stellen wir Betroffenen, Angehörigen und Bürgern, die sich nicht für den Kongress registrieren möchten, die offenen Vorträge sowie die virtuelle Ausstellung kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung im Internet zur Verfügung“, sagt Wengler.

    Und die LEBEN UND TOD hat noch mehr zu bieten, so die Organisatorin: „Neben Buchhandlungen, Bestattern und Hospizvereinen befinden sich junge ebenso wie traditionelle Unternehmen unter den rund 80 Ausstellern. Sie präsentieren ihre Dienstleistungen und Produkte – darunter Holzurnen, Trauerschmuck, Puppen genäht aus der Kleidung Verstorbener oder Accessoires, wie traditionelle mexikanische Zuckerschädel, die zum Brauchtum des Tags der Toten gehören.“

    Das vollständige Programm sowie weitere Informationen finden Interessierte unter www.leben-und-tod.de. Die erste LEBEN UND TOD Freiburg findet am Freitag, 23. Oktober, von 9 bis 18 Uhr und am Samstag, 24. Oktober, von 9 bis 16.30 Uhr statt.

    (3.038 Zeichen inkl. Leerzeichen)

     

    Über die LEBEN UND TOD

    Die LEBEN UND TOD findet seit 2010 jährlich im Mai in der MESSE BREMEN statt und richtet sich an Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger ebenso wie an haupt- und ehrenamtlich Tätige aus Hospiz, Palliative Care, Palliativmedizin, Pflege, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungskultur. Der Fachkongress bietet Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein Forum zum Austauschen und Netzwerken. Die begleitende Ausstellung ist geprägt von einer hellen und freundlichen Atmosphäre, einem vielfältigen und bunten Angebot und genügend Raum für Austausch und Begegnung. 2020 wird die deutschlandweit einzigartige Veranstaltung erstmals auch in der Messe Freiburg ausgerichtet.

     

    Weitere Informationen für die Redaktionen:

    Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG
    Laila Moscatiello, Tel. 0761 / 3881 – 1108
    E-Mail: laila.moscatiello@fwtm.de

    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Kerstin Weiß, Tel. 0421 / 35 05 – 4 34
    E-Mail: weiss@messe-bremen.de

    Schließen   Anmeldung Presseverteiler


  • LEBEN UND TOD Freiburg | 27.07.2020

    LEBEN UND TOD stellt sich zukunftsweisend auf

    Nach zehn Jahren erfolgreicher Durchführung in Bremen findet die LEBEN UND TOD am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2020, erstmals in der Messe Freiburg statt – wenn auch unter besonderen Bedingungen. „...

    Mehr erfahren

    Hybridveranstaltung am 23. und 24. Oktober in Freiburg geplant

    Nach zehn Jahren erfolgreicher Durchführung in Bremen findet die LEBEN UND TOD am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2020, erstmals in der Messe Freiburg statt – wenn auch unter besonderen Bedingungen. „Die Corona-Pandemie beschert uns eine Premiere im doppelten Sinne“, sagt Projektleiterin Meike Wengler von der MESSE BREMEN, die die Kongressmesse nach Süddeutschland bringt. „So wird die Veranstaltung zum ersten Mal an einem zweiten Standort und gleichzeitig auch in Hybridform ausgerichtet. Interessierte können entweder vor Ort oder per Livestream von zu Hause aus teilnehmen. Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten haben für uns oberste Priorität.“ Im Mai wurde die Bremer Ausgabe bereits situationsbedingt ins Internet verlegt. Mit Erfolg: Die LEBEN UND TOD VERNETZT lockte an zwei Tagen 38.392 Interessierte auf die Website.

    Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM): „Niemand kann genau sagen, wie sich die Situation in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird. Dank des Hybridformats sind wir für alle Eventualitäten gut aufgestellt.“ Beide Veranstaltungsformen ermöglichen Teilnehmenden Zugang zum umfangreichen Programm mit rund 60 Vorträgen und Workshops namhafter Experten und praxisnaher Referenten, Lesungen, Musik und vielem mehr.

    Kommunikation am Lebensende: Mehr als nur Worte

    „Die Corona-Pandemie ist allgegenwärtig und findet sich in Teilen natürlich in unserem Kongressprogramm wieder“, sagt Wengler. „Aber wir richten den Fokus auch auf andere wichtige Themen.“ Unter dem Motto „Wir müssen mal REDEN…!“ greift der Kongress verschiedene Kommunikationsansätze auf – die manchmal ganz ohne Worte funktionieren.

    In der Mimikresonanz geht es beispielsweise darum, kleinste Gefühlsregungen im Gesicht zu erkennen und zu interpretieren – selbst wenn das Gegenüber keine Kraft mehr für Worte hat. „Gefühle bleiben, bis der Mensch seine Augen für immer schließt“, so die Diplom-Pflegewirtin Margarete Stöcker. Sie ist spezialisiert auf den Bereich Mikroexpressionen für Sozial- und Gesundheitsberufe. In ihrem Vortrag „Mimikresonanz – Gefühle erkennen und verstehen bis zum Schluss“ zeigt sie, wie auch kaum sichtbare Emotionen im Gesicht wahrgenommen werden können.

    Für einen spannenden Kongressabschluss sorgt am Samstagnachmittag, 24. Oktober, die Podiumsdiskussion „Selbstbestimmt bis zuletzt – was bringt das Karlsruher Urteil?“. Hochkarätige Redner diskutieren über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom Februar dieses Jahres zur Aufhebung des Verbots organisierter Suizidbeihilfe – darunter Prof. Dr. Arne Manzeschke, Professor für Anthropologie und Ethik an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, die Ärztliche Direktorin der Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Freiburg, Prof. Dr. Gerhild Becker, sowie die Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerbandes Baden-Württemberg, Susanne Kränzle.

    Das vollständige Programm, die Registrierung sowie weitere Informationen finden Interessierte unter www.leben-und-tod.de. Die erste LEBEN UND TOD Freiburg findet am Freitag, 23. Oktober, von 9 bis 18 Uhr und am Samstag, 24. Oktober, von 9 bis 16.30 Uhr statt.


    Über die LEBEN UND TOD

    Die LEBEN UND TOD findet seit 2010 jährlich im Mai in der MESSE BREMEN statt und richtet sich an Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger ebenso wie an haupt- und ehrenamtlich Tätige aus Hospiz, Palliative Care, Palliativmedizin, Pflege, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungskultur. Der Fachkongress bietet Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein Forum zum Austauschen und Netzwerken. Die begleitende Ausstellung ist geprägt von einer hellen und freundlichen Atmosphäre, einem vielfältigen und bunten Angebot und genügend Raum für Austausch und Begegnung. 2020 wird die deutschlandweit einzigartige Veranstaltung erstmals auch in der Messe Freiburg ausgerichtet.


    Weitere Informationen für die Redaktionen:
    Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG
    Laila Moscatiello, Tel. 0761 / 3881 – 1108
    E-Mail: laila.moscatiello@fwtm.de; Internet: www.fwtm.freiburg.de

    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Kerstin Weiß, Tel. 0421 / 35 05 – 4 34
    E-Mail: weiss@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

    Schließen   Anmeldung Presseverteiler


  • LEBEN UND TOD Freiburg | 29.10.2019

    Erfolgsprojekt geht Weg nach Süddeutschland

    Lebendiger Treffpunkt und branchenübergreifendes Forum: Die LEBEN UND TOD ist seit zehn Jahren fest im Portfolio der Messe Bremen verankert. Der Fachkongress mit begleitender Ausstellung erfährt dank seiner ...

    Mehr erfahren

    Veranstalter stellen Konzept der LEBEN UND TOD vor

    Lebendiger Treffpunkt und branchenübergreifendes Forum: Die LEBEN UND TOD ist seit zehn Jahren fest im Portfolio der Messe Bremen verankert. Der Fachkongress mit begleitender Ausstellung erfährt dank seiner lebensbejahenden Atmosphäre, einem vielseitigen Angebot, prominenten Gästen und hochkarätigen Experten viel positives Feedback und Zuspruch. Nun geht die deutschlandweit einzigartige Veranstaltung den Schritt nach Süddeutschland und findet am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2020, erstmals auch in der Messe Freiburg statt.

    Mit jährlich zwei Veranstaltungen – im Mai in Bremen, im Oktober in Freiburg – wollen die Verantwortlichen noch mehr Menschen Zugang zu den gesellschaftlich relevanten Themen rund um die Zeit am Lebensende ermöglichen. „Bisher liegt unser Haupteinzugsgebiet in der nördlichen Landeshälfte“, erklärt Bereichsleiterin Andrea Rohde von der Messe Bremen. „Wir haben in der Vergangenheit viele Anfragen von anderen Messegesellschaften, Ausstellern und Fachteilnehmern aus Süddeutschland erhalten. Gemeinsam mit der Messe Freiburg können wir nun auf die Bedarfe reagieren.“

    Für den Standort im Breisgau sprechen viele Argumente. „Die Menschen hier haben eine sehr lebensbewusste Einstellung“, sagt Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Messe Freiburg. „Zudem sind sich die Messegesellschaften Bremen und Freiburg in ihrer Struktur und Größe sehr ähnlich, sodass sich das Konzept gut auf unseren Standort anpassen lässt.“ Doch nicht nur für die Messegesellschaft sei die LEBEN UND TOD ein Gewinn, auch die Stadt Freiburg werde von der neuen Veranstaltung profitieren, ist sich Bürgermeister Stefan Breiter sicher: „Es ist toll, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern ab 2020 eine Messe präsentieren können, die sich mit neuem Ansatz wichtigen Themen wie Trauerbegleitung, Hospiz oder Seelsorge widmet. Die Messe ist in der Region einmalig – auch die Bürger_innen der umliegenden Gemeinden und der Grenzregion können von der Ausweitung der LEBEN UND TOD profitieren.“

    Auf knapp 4.500 Quadratmetern erwartet Fach- und Privatbesucher ein umfangreiches Informationsangebot rund um die Zeit am Lebensende, das Sterben und den Tod. Neben Vorträgen und praxisnahen Workshops für haupt- und ehrenamtlich Tätige aus den Bereichen Pflege, Palliative Care, Hospiz, Trauerbegleitung, Seelsorge und Bestattung wartet die LEBEN UND TOD mit einer Messe, Lesungen, Ausstellungs- und Musikangeboten auf. „Wer eine klassische Industrieausstellung wie aus dem Medizinbereich erwartet, ist hier falsch. Die Begleitausstellung der LEBEN UND TOD ist bunt und lebensbejahend, sie bietet den Besuchern neue Impulse und genügend Raum für Begegnungen – sei es mit Experten, Kollegen oder Ausstellern“, sagt Rohde.

    Schon jetzt hat Musiker Rolf Zuckowski seine Zusage für die Premiere der LEBEN UND TOD in Freiburg gegeben. Er wird gemeinsam mit Inselmaler Anselm Prester und Diakonin Kerstin Slowik das Projekt „Gemeinsam unterwegs – eine Ausstellung zu Leben und Endlichkeit“ vorstellen. Die Besucher erwarten zwölf Gemälde gepaart mit den Texten des Albums „Deine Sonne bleibt – mit Liedern und sanfter Klassik aus der Trauer zum Trost“. Einige von ihnen wird Zuckowski live auf der LEBEN UND TOD vortragen.

    Die LEBEN UND TOD findet am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai 2020, in Bremen sowie am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2020, erstmals in Freiburg statt. Mehr Infos unter: www.leben-und-tod.de

    (3.417 Zeichen inkl. Leerzeichen)

     

    Weitere Informationen für die Redaktionen:
    MESSE BREMEN | M3B GmbH
    Kerstin Weiß, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 34
    E-Mail: weiss@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

    Schließen   Anmeldung Presseverteiler


Bildrechte

Die Urheberrechte liegen beim Fotografen, die Nutzungs- und Verwertungsrechte liegen bei der M3B GmbH. Pressefotos, die redaktionell verwendet werden, müssen mit der Quellenangabe "M3B/[Urheber]" versehen werden.

Der Abdruck und die Veröffentlichung der Pressefotos sind honorarfrei. Wir bitten Printmedien um ein Belegexemplar, elektronische Medien (Internet) um eine kurze Benachrichtigung. Für eine gewerbliche Nutzung der Pressefotos bedarf es der vorherigen schriftlichen Zustimmung der M3B GmbH.